Der Afghanische Windhund stammt ursprünglich, wie der Name schon verrät, aus Afghanistan. Er ist ein sehr großer und anmutiger Rassehund mit einer eleganten und auffälligen Erscheinung.  Ähnlich wie der Pudel schmückten sich die feinen Herrschaften mit dem Afghanen als Modepüppchen und so bekam er den Ruf, ein recht dummer Hund zu sein. das stimmt aber ganz und gar nicht.  In Afghanistan ist der wild lebende Afghane sogar ein selbständiger Jagdhund, was man seinem Wesen noch immer anmerkt. Er ist sehr selbstbewusst  und unnahbar Fremden gegenüber. Ein Afghanischer Windhund verträgt sich auch nicht so gut mit Artgenossen und schon gar nicht mit Katzen, Kaninchen und anderen Haustieren. Er macht Jagd auf alles und jeden!

Afghanischer Windhund im Haus

Auch wenn der Afghane draußen sehr eigensinnig und mit einem ausgeprägten Jagdtrieb unterwegs ist, ist er dennoch ein wunderbarer Haushund. Er ist ruhig und unaufdringlich, meidet Fremde. Sein sehr langes Fell ist extrem pflegebedürftig. Es gibt prinzipiell zwei Zuchtlinien: die der auf Schau gezüchteten und die der auf Rennen gezüchteten Afghanischen Windhunde. Informiert euch beim Züchter, worauf er spezialisiert ist, ehe ihr einen Afghanen kauft.  Die beiden Linien unterscheiden sich nämlich in Länge des Haarkleides und im Wesen. Die auf Rennleistung gezüchteten Windhunde sind noch temperamentvoller, stürmischer und hetzleidenschaftlicher als die reinen Schau-Hunde. Ein Afghanischer Windhund braucht also viel Bewegung, damit er sich richtig austoben kann. Auch einen Ausflug auf eine Rennbahn oder zum Couring liebt er. Mit Bewegung und Verständnis für sein wesen wird er zu einem richtig glücklichen und zufriedenem Freund.