Die Bengal sieht ein bisschen aus wie ein Leopard und treten auch so erhaben auf wie diese. Die Bengal-Katze ist eine sogenannte Hybridkatze, eine Kreuzung zwischen wilder Bergkatze und Hauskatze. Sie ist keine gewollte Züchtung, sondern bei einem medizinischen Versuch entstanden. Man experimentierte mit Wildkatzen, weil man herausgefunden hatte, dass Wildkatzen nicht am felinen Leukämievirus (FeLV) erkranken konnten. So kreuzte man bereits ab 1934 Hauskatzen und Wildkatzen miteinander, um diese Immunität gezielt zu züchten. und  es entstanden vor allem dann in den 1970er Jahren viele Hybridkatzen. Die stolze Bengal-Katze setzte sich unter allen durch und wurde im Verlauf der Zeit sogar eine anerkannte Rassekatze.

Der Körperbau der Bengal ist schlank, langgezogen und sehr athletisch.Sie braucht viel Bewegung, kann hervorragend springen. Das Fell ist in den Farben Brown, Snow und Seal Sepia gehalten. Sie ist irgendetwas zwischen zahm und wild und genau das macht ihr Temperament und ihren Charakter aus. Verspielt, mit viel Energie, gerne kletternd, überaus intelligent und ein klein wenig verschmust ist die Bengal-Katze eine kleine Herausforderung. Wohnungshaltung ist nicht die beste Art der Haltung für die Bengal-Katze. Sie braucht viel Platz, genug Klettermöglichkeiten  und ihren Freiraum. Als Freigänger kann sie ihren außerordentlichen Jagdtrieb ausleben und ihre Neugier befriedigen.

 

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