Die Burma Katze oder auch Burmese ist eine Kurzhaarkatze mit wenig Unterwolle. Sie ist mittelgroß, schlank, aber dennoch muskulös. Die gelben Augen liegen recht weit auseinander. Das Fell dieser Rasse ist ursprünglich braun und hat wunderschöne dunklere Schattierungen am Kopf, an den Füßen und am Schwanz. Dies ist auf einen Gen-Defekt zurückzuführen, aufgrund dessen sich das eigentlich schwarze Fell aufhellt und zu diesen wundervollen Brauntönen führt. Durch die Züchtungen sind aber heutzutage 10 verschiedene Fellfärbungen der Burma zu finden. Die Vertreter dieser Rasse sind sehr anhänglich, lieben Körperkontakt und brauchen viel Aufmerksamkeit. Dieser Charakter hat der Burmakatze auch den Beinamen Menschenkatze gebracht. Die Burma-Katze redet sehr gern, was sie wahrscheinlich durch die Einkreuzung der Siam-Katze vererbt bekommen hat. Außerdem ist sie sehr temperamentvoll und bis ins hohe Alter unheimlich verspielt.

Die Rasse der Burma gehört zu den am längsten in Europa gehaltenen orientalischen Rassekatzen und stammt eigentlich aus Birma. Eine weibliche Katze ist die Grundlage für die Katzenrasse, die C. Thompson aus Rangoon in Birma (engl. Burma), dem heutigen Myanmar nach San Francisco mitgebracht hatte. Sie hieß Wong Mau und man dachte zunächst, es wäre eine dunkle Siam. Tatsächlich ist diese Katze eine spezielle Tempelkatze gewesen. Durch die Paarung mit einem Siam-Kater startete die neue Rasse der Burmakatzen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts fanden die Burmesen den Weg nach Europa.

 

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