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Der Greyhound gehört mit einer Widerristhöhe von bis zu 76 Zentimetern zu den riesigen Rassehunden. Ursprünglich kommt er aus Ägypten, was mehr als 6000 Jahre alte Zeichnungen nahelegen. Die Kelten brachten ihn im 4. Jahrhundert auf die britischen Inseln. Der englische Windhund wurde neben dem Einsatz als Rennhund auch in der Jagd eingesetzt. Der Greyhound ist der Prototyp des Windhundes und der schnellste Hund der Welt. Nachdem er in Amerika angekommen ist, wurde er dort so beliebt, das sogar eine Überland-Buslinie nach ihm benannt wurde.

Greyhound – Aussehen

Der Greyhound hat wie alle Windhunde ein typisches stromlinienförmiges Aussehen. Auf seinem langgestreckten Kopf sitzen kleine Ohren. Der Hals ist elegant gebogen und geht in den schlanken, aber muskulösen Rücken über. Der Brustkorb ist sehr tief, die Rute lang. Er hat sehr kurzes Fell, welches in vielen Farben wie schwarz, weiß, rot, blau, bräunlich gelb, aber auch sandfarben oder gar gestromt vorkommen kann.

Greyhound – Wesen und Charakter

Der große, kräftige Windhund braucht viel Bewegung. Das liegt einfach in seiner Natur. Er braucht beim Bewegen keine großartige Abwechslung, er läuft einfach gern, weit , schnell und lange. Er hat zudem einen ausgeprägten Jagdhund und kann ein Wild nicht nur hetzen, sondern tatsächlich erlegen. Das solltet ihr vielleicht beachten, wenn ihr ihn laufen lasst. Meist darf man dies aber hierzulande gar nicht, nicht nur wegen der Wildtiere, weswegen es sich anbietet, mit dem Hund auf spezielle Anlagen zu gehen, wo er ausgiebig rennen kann. Haben die Tiere genug Auslauf, dann sind die Greyhounds auch ruhige Hunde im Haushalt. Sie sind sehr sozial und haben in der Gruppe keinen Führungsanspruch. Er döst gern ausgepowert auf der Couch und träumt von seinem nächsten großen Rennen.

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