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Die Munchkin Katze ist sehr außergewöhnlich. In Deutschland kommt die Rasse gar nicht oft vor. Ihr auffälligstes Merkmal sind die extrem kurzen Beine und erinnern dadurch sehr an einen Dackel. Gesundheitliche Einschränkungen durch die Kurzbeinigkeit konnten noch nicht festgestellt werden, aber viele Menschen betrachten die Munchkin trotzdem als Qualzucht. Sie sind aber vermutlich nicht durch eine gezielte Züchtung durch Menschenhand, sondern durch eine Genmutation entstanden. In den 80er Jahren entdeckte Sandra Hochenendel eine solche kurzbeinige Katze und verpaarte sie mit ihren Hauskatzen. Heraus kamen wieder kurzbeinige Tiere. Blackberry, so hieß die gefundene Katze, gilt als Ursprung der Munchkinzucht.

Auf den kurzen Beinen ruht ein muskulöser und sehr kräftiger Körper. Die Dackelkatzen tragen kurzes, aber auch halblanges Fell. Durch ihren Körperbau bedingt können Munchkins nicht so gut springen und klettern wie andere Katzen. Sie sind deswegen auch nicht gar so gern im Freien. In der Wohnung fühlen sie sich wohl. Munchkin Katzen sind treu und anhänglich. Die freundlichen Tiere eignen sich besonders gut für Menschen mit viel Zeit, die sich intensiv mit ihr beschäftigen können.

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