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Die ersten persischen Katzen kamen im 17. Jahrhundert nach Europa. Doch ihr typisches Aussehen mit dem kurzen Körper, der flachen Nase und dem runden Kopf bekamen sie Perserkatzen erst  sehr viel später. Wahrscheinlich stammt sie von einer Kreuzung einer Türkischen Angorakatze und einer nordischen Langhaarkatze ab. Erst durch die Züchtungen entwickelte die Perserkatze ihr jetzt typisches Erscheinungsbild. Früher ähnelte sie noch mehr der Maine Coone. Die Perserkatze ist eine sehr ruhige Katze, die sehr gern schmust, aber nicht dazu gezwungen werden will.

Ein Perser eignet sich sehr gut als reine Wohnungskatze, liebt aber auch ausgedehnte Spaziergänge sehr.  Wer eine Perserkatze sein Eigen nennen möchte, muss viel Zeit haben, nicht nur zum Schmusen und Kuscheln, sondern vor allem für die Fellpflege. Mindestens einmal am tag muss das Wollknäuel durchgebürstet werden. Außerdem leiden viele Perser an tränenden Augen, so dass man diese reinigen und mit Augentropfen behandeln muss. Die niedlichen Fellnasen sind liebenswert, aktiv und intelligent, verhalten sich aber oft Fremden gegenüber recht scheu und mögen nicht so gern häufigen Besuch.

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