Hundejahre
13. April 2021

Wie werden Hundejahre richtig berechnet?

7 Hundejahre = 1 Menschenjahr? Diese Regel ist längst überholt. Denn Größe, Gewicht und Rasse Ihres Vierbeiners sind bei der Umrechung von Hundejahren in Menschenjahre entscheidend.

Hundejahre vs. Menschenjahre richtig einschätzen

Alle Hunde haben einen ähnlichen Entwicklungsverlauf, erreichen die Pubertät mit etwa 10 Monaten und sterben in der Regel vor dem 20. Lebensjahr. Aber wie alt ist der Hund gemessen am menschlichen Alter?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Gewicht und die Größe eines Hundes spielen eine Rolle. Eine Faustregel besagt, dass große und schwere Hunde schneller altern und leider nicht so alt werden, wie kleinere Artgenossen. Auch eine ausgewogene Ernährung sowie die tägliche Bewegung draußen und ein ausgeglichenes soziales Umfeld spielen für den Alterungsprozess – die biologische Uhr, eine tragende Rolle. Folgendes ist zu beobachten:

  • Hunde kleiner Rassen haben durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung als Hunde großer Rassen
  • Schlanke Hunde leben länger als Hunde mit Übergewicht
  • Mischlinge können älter werden als Rassehunde vergleichbarer Größe.
  • Stadthunde haben eine kürzere Lebenserwartung als Hunde, die in ländlichem Umfeld leben
 
Forscher der Universität von Kalifornien, San Diego haben jetzt eine neue Formel entwickelt, um Hundejahre besser in Menschenjahre umzuwandeln.

Alte Hunde gesund erhalten

Es ist wichtig, das Alter Ihres Hundes richtig einzuschätzen. Orientieren Sie sich mithilfe des Rechners, um sich vorzustellen, wie alt Ihr Hund im Vergleich zu Ihnen wäre. Denn ältere Hunden haben andere Bedürfnisse als Welpen oder Jungtiere. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, die Lebensqualität Ihres Hundes zu erhalten. Hier sind 9 wertvolle Tipps, wie Sie Ihren Hund im Alter besser versorgen können.

  1. Füttern Sie entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Sie können außerdem Gelenkschmerzen und weitere Entzündungen reduzieren. Omega-3 kommt von Natur aus in Fischöl, Phytoplankton oder pflanzlichen Ölen vor
  2. Verwenden Sie mehr Glucosamin und Chondroitin zum Schutz der Gelenkknorpel
  3. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Muskelfleisch und ausreichend Ballaststoffen. Geben Sie regelmäßig Darmbakterien hinzu, um den Darm im Gleichgewicht zu halten
  4. Nutzen Sie die immunmodulierenden Eigenschaften von Vitalpilzen. Diese Pilzarten können dazu beitragen, das Immunsystem eines älteren Hundes zu stärken und Krebszellen in Schach zu halten
  5. Überwachen Sie das Gewicht und vermeiden Sie Übergewicht. Durch den veränderten Stoffwechsel im Alter benötigt Ihr Senior weniger Kalorien
  6. Ältere Hunde brauchen wie alle Hunde regelmäßig Bewegung, um Gelenke und Muskeln gesund zu erhalten. Tägliche Spaziergänge sorgen für die notwendige Auslastung
  7. Verwenden Sie eine Rampe für einen komfortablen und schmerzfreien Einstieg ins Auto
  8. Denken Sie daran, dass ältere Hunde mehr Schutz vor Hitze und Kälte benötigen. Ein gut sitzender Mantel versorgt Ihren Hund an kalten Tagen mit Wärme und schützt vor Auskühlung. Im Sommer unbedingt Hitze meiden und schattige Plätze aufsuchen
  9. Nehmen Sie neue Symptome und Veränderungen ernst. Keuchen oder Husten können Anzeichen von Erschöpfung, Überforderung oder ernsthaften Erkrankungen sein

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