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Analdrüsenentzündung

Von einer Analdrüsenentzündung spricht man, wenn sich gestautes Sekret entzündet und Schmerzen verursacht. Der Bereich um den After kann geschwollen, gerötet, nässend oder deutlich berührungsempfindlich sein. Manche Hunde lecken intensiv an der Stelle, andere meiden das Hinsetzen oder zeigen Schmerzen beim Kotabsatz.

In der Praxis entsteht eine Analdrüsenentzündung selten plötzlich. Meist gehen ihr länger bestehende Belastungen voraus, etwa dauerhaft weicher Kot, wiederkehrende Darmreizungen oder häufige Futterwechsel. Auch Stress spielt häufig eine größere Rolle, als vermutet wird, da er die Darmfunktion und damit die Kotkonsistenz direkt beeinflusst.

Wichtig ist die Einordnung: Eine Analdrüsenentzündung bedeutet nicht, dass „alles schiefgelaufen ist“. Sie zeigt, dass der Körper über längere Zeit kompensiert hat und nun Unterstützung benötigt. Diese kann kurzfristig medizinisch notwendig sein, langfristig liegt der Schlüssel jedoch darin, die zugrunde liegenden Ursachen zu stabilisieren.

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