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BARF Rezept für Hunde

BESTE KUMPELS | Nicole Herrmann
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70 % Muskelfleisch

BARF besteht aus einem hohen Anteil rohem Muskelfleisch, um essenzielle Proteine, Aminosäuren und wasserlösliche Vitamine bereitzustellen. Muskelfleisch gehört zu einer breiten Kategorie, die auch Muskelorgane wie Herzmuskelfleisch einschließt. Es ist nicht nur optimal verdaulich, sondern auch eine hervorragende Energiequelle für deinen Hund. Die enthaltenen Nährstoffe tragen zur allgemeinen Vitalität bei.

Wenn dein Hund kein rohes Fleisch verträgt, kannst du zu Beginn deiner Rohfütterung auch gekochtes Fleisch verwenden. So gibst du dem Verdauungssystem die Zeit, sich langsam an die neue Ernährung zu gewöhnen. In unserem Shop findest du passende Alternativen wie unsere Fleischwurst für Hunde oder unsere Pur-Sorten, die ideal für eine schonende Fütterung geeignet sind.


10 % Rohe weiche Knochen

Weiche Knochen sind ein wichtiger Bestandteil der Barf-Ernährung, da sie Calcium, Phosphor und andere essenzielle Nährstoffe liefern. Der empfohlene Richtwert liegt bei etwa 10 % der gesamten Tagesportion. Allerdings kann der Bedarf an rohen Fleischknochen variieren, je nachdem, was dein Hund benötigt, um einen festen und gleichmäßigen Kot zu haben. Während einige Hunde mit einem Knochenanteil von 12 bis 15 % gut zurechtkommen, solltest du die Menge stets an die individuellen Bedürfnisse deines Hundes anpassen.

Bei bestimmten Erkrankungen, wie Nierenproblemen oder Verstopfungsneigung, kann es jedoch sinnvoll sein, den Knochenanteil zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Manche Hunde vertragen rohe Knochen generell nicht gut oder reagieren empfindlich darauf. In solchen Fällen kannst du auf Calciumersatzmittel wie Eierschalenpulver oder Hirschhornmehl zurückgreifen, um sicherzustellen, dass dein Hund trotzdem ausreichend mit Calcium versorgt wird.


5 % Leber & 5 % andere Innereien

Die Leber ist ein wichtiger Bestandteil der Barf-Ernährung und liefert lebenswichtiges fettlösliches Vitamin A sowie zahlreiche wasserlösliche Vitamine. Der Richtwert für das Leberverhältnis liegt bei 5 % der gesamten täglichen Futteraufnahme. Dieser Leberanteil sorgt bereits dafür, dass dein Hund mehr als genug Vitamin A erhält. Für Hunde, die empfindlich auf Innereien reagieren, kann der Leberanteil auf 2 % reduziert werden, um weiterhin eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A sicherzustellen, ohne den Hund zu überfordern.

Andere Innereien, wie die Niere, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Barf-Ernährung. Sie liefern wertvolle Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine, die zur Gesundheit deines Hundes beitragen. Ein Richtwert von weiteren 5 % für diese Innereien wird empfohlen, um den Nährstoffbedarf deines Hundes abzudecken. Die empfohlenen 5 % dienen als Ausgangspunkt, jedoch kann die Menge je nach individuellem Nährstoffbedarf deines Hundes angepasst werden. So lässt sich BARF flexibel gestalten, um optimal auf die Bedürfnisse deines Vierbeiners einzugehen.


7 % Gemüse

Gemüse ist eine nützliche Zutat in der BARF-Ernährung und liefert nützliche sekundäre Pflanzenstoffe. Der Richtwert für das Gemüseverhältnis beginnt bei 7 % der gesamten Tagesdosis. Gemüse hilft, den Nährstoffbedarf von Hunden zu decken. Der Richtwert von 7 Prozent ist eine Empfehlung, und es kann mehr oder weniger Gemüse verfüttert werden, um den Nährstoffbedarf zu decken.

Wichtig ist, das Gemüse passend zu den individuellen Bedürfnissen und Geschmack deines Hundes auszuwählen. Einige Hunde vertragen mehr Gemüse, während bei anderen weniger besser ist. Besonders ballaststoffreiches Gemüse wie Karotten, Zucchini oder Kürbis kann das Verdauungssystem unterstützen und für zusätzliche Mineralstoffe sorgen. Achte darauf, das Gemüse gut zu zerkleinern, besser zu kochen, damit dein Hund das Gemüse verdauen kann.


2 % Saaten und Nüsse

Rohe Saaten oder Nüsse sind nützliche funktionale Zutaten beim Barfen und liefern wichtige Mineralien, Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Der Richtwert beginnt bei 2 % der gesamten Tagesdosis. Samen und Nüsse müssen zum Füttern vorher eingeweicht und dann gemahlen werden. Rohe Nüsse und Samen enthalten Phytate, die Antinährstoffe sind und sich negativ auf das Nährstoffgleichgewicht auswirken können. Das Einweichen roher Samen und Nüsse reduziert die Phytatsäure und hilft bei der Verdauung. Es ist auch wichtig, die richtige Balance zu finden, um deinem Hund eine ausgewogene Ernährung zu bieten. Du kannst die Menge an Saaten und Nüssen je nach den individuellen Bedürfnissen deines Hundes anpassen. Achte darauf, dass du verschiedene Saaten und Nusssorten verwendest, um eine Vielfalt an Nährstoffen bereitzustellen. Gute Beispiele sind Chiasamen, Leinsamen, Kürbiskerne und Walnüsse, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien sind.


1 % Obst

Obst sollte als Ergänzung zu den anderen Zutaten betrachtet werden, um wichtige Vitamine und Antioxidantien zu liefern, ohne den Blutzuckerspiegel deines Hundes zu stark zu beeinflussen. Geeignete Obstsorten sind Äpfel, Beeren oder Birnen. Es ist wichtig, auf zuckerreiche Früchte wie Bananen weitgehend zu verzichten. Achte darauf, das Obst gut zu zerkleinern oder zu pürieren, um die Verdaulichkeit zu verbessern.


Alles Liebe, deine Hildegard