Die Futterbasis im Hildegards Regulationssystem
Im Hildegards Regulationssystem beginnt eine sinnvolle Fütterung nicht mit möglichst vielen Pulvern, Kräutermischungen oder wechselnden Zusätzen. Zuerst steht eine andere Frage:
Welche Futterbasis passt im Moment wirklich zu diesem Hund?
Gerade bei sensiblen Hunden kann eine sehr umfangreiche oder ständig wechselnde Fütterung zusätzliche Unruhe verursachen. Deshalb hat Hildegard die Vitalkost als klare und trotzdem vielseitige Menügrundlage entwickelt. Sie enthält bereits die Komponenten, die sie für einen sinnvollen ernährungsseitigen Einstieg bewusst miteinander verbinden wollte:
- Muskelfleisch aus einer klar benannten Tierart
- ausgewähltes Gemüse
- gekochtes Obst
- Flohsamenschalen
- Hanf Pulver
- Bärwurz, Galgantwurzel, Süßholzwurzel
So musst du nicht erst zahlreiche einzelne Zutaten miteinander kombinieren. Die Vitalkost schafft eine durchdachte Grundlage, auf der du den weiteren Bedarf deines Hundes beobachten und gezielt ergänzen kannst.
Schonkost für Hunde, bei der jede Zutat ihren Platz hat
Ergänzungsfuttermittel für Hunde
Viele Futtermittel bestehen aus Fleisch oder tierischen Bestandteilen, zugesetztem Wasser, Brühe und einem Bindemittel. Das ergibt eine volle Dose, sagt aber noch wenig darüber aus, wie hoch der tatsächliche Anteil hochwertiger Rohstoffe ist.
Hildegards Vitalkost geht bewusst einen anderen Weg. Der Rezeptur wird kein Wasser zugesetzt, um Menge oder Gewicht zu erzeugen. Die saftige Konsistenz entsteht allein durch die verwendeten Zutaten. Auch das Gemüse ist kein günstiger Ersatz für Fleisch. Ausgewähltes Gemüse, Obst, Hanf und besondere Kräuter können im Einkauf und in der Verarbeitung ebenso aufwendig sein wie das Muskelfleisch.
Entscheidend ist deshalb nicht, welche Zutat am billigsten eine Dose füllt, sondern welche Bestandteile gemeinsam eine stimmige Futterbasis ergeben. Du bezahlst bei der Vitalkost für echte Zutaten – nicht für zugesetztes Wasser.
Eine klare Rezeptur statt unnötigem Schnickschnack
Ein empfindlicher Hund braucht nicht zwangsläufig eine möglichst lange Zutatenliste. Gleichzeitig reicht es häufig auch nicht aus, einfach nur Fleisch mit Wasser abzufüllen. Die Vitalkost verbindet eine überschaubare tierische Grundlage mit ausgewählten pflanzlichen Bestandteilen. Jede Sorte enthält nur eine tierische Proteinquelle. Gemüse, Obst, Flohsamenschalen, Hanf und Kräuter sind bewusst aufeinander abgestimmt.
Auf folgende Bestandteile verzichten wir:
- zugesetztes Wasser
- zugesetzte Brühe
- Getreide
- Gluten
- Lactose
- Stärke als Bindemittel
- klassische technische Gelier- und Bindemittel
- unnötige Mischungen verschiedener Fleischarten
So bleibt die Zusammensetzung nachvollziehbar und klar.
Für welche Hunde ist Hildegards Vitalkost geeignet?
Die Vitalkost wurde für Hunde entwickelt, bei denen eine bekömmliche und überschaubare Fütterung gewünscht ist. Sie kann besonders interessant sein:
- bei einer sensiblen oder wechselhaften Verdauung
- in Phasen mit weichem Kot
- nach einer belastenden Futterphase
- bei empfindlicher Futteraufnahme
- nach einer notwendigen Futterumstellung
- wenn eine klar deklarierte tierische Proteinquelle gewünscht ist
- als Grundlage einer individuell zusammengestellten Ration
- wenn zunächst wieder Ruhe und Übersicht in die Fütterung kommen sollen
- für Hunde, die gewöhnliche Futtermischungen nicht gut vertragen
Mehr als die klassische Schonkost aus Huhn und Reis
Bei Schonkost denken viele zunächst an gekochtes Hühnchen mit Reis. Das kann für kurze Zeit eine einfache Lösung sein. Es ist jedoch keine besonders vielseitige oder auf Dauer bedarfsgerechte Mahlzeit.
Hildegards Vitalkost verbindet Muskelfleisch mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, löslichen Ballaststoffen, Hanf und ausgewählten Kräutern. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Bestandteile in eine Dose zu packen. Entscheidend ist das sinnvolle Zusammenspiel der Zutaten.
Diese Zutaten machen Hildegards Vitalkost besonders
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Muskelfleisch aus nur einer Tierart
Jede Sorte basiert auf einer klar benannten tierischen Proteinquelle. Wir verzichten auf Mischungen verschiedener Tierarten und auf ungenaue Sammelbezeichnungen. Das erleichtert dir die Auswahl einer Fleischart, die dein Hund bereits kennt und verträgt oder die gezielt neu eingesetzt werden soll.
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Zucchini, Kürbis und Brokkoli
Das Gemüse ist ein wesentlicher Bestandteil der Rezeptur. Es wird nicht eingesetzt, um die Dose möglichst günstig zu füllen, sondern gehört bewusst zur Futterbasis. Gerade gutes Gemüse und seine Verarbeitung sind keineswegs wertlos oder automatisch preiswerter als Fleisch.
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Apfel und Birne
Gekochtes Obst rundet die Vitalkost geschmacklich ab und ergänzt die Rezeptur um ausgewählte pflanzliche Bestandteile.
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Flohsamenschalen
Flohsamenschalen besitzen ein hohes Quellvermögen und geben der Vitalkost ihre natürliche Struktur. Dadurch benötigen wir keine Stärke und keine klassischen technischen Bindemittel.
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Hanf Pulver
Das verwendete Hanfpulver wird aus Bestandteilen der Hanfpflanze hergestellt und ergänzt die Vitalkost als besonderer pflanzlicher Rohstoff.
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Kräuter nach Hildegards Vorbild
Bärwurz, Galgantwurzel und Süßholzwurzel werden in kleinen, gezielt abgestimmten Mengen eingesetzt. Sie gehören zu Hildegards Philosophie und machen aus einer gewöhnlichen Fleisch-Gemüse-Mahlzeit eine unverwechselbare Hildegard-Rezeptur.
Welche Sorte passt zu deinem Hund?
Bei der Auswahl sollte an erster Stelle stehen, welche Fleischart dein Hund gut verträgt. Die traditionelle energetische Einordnung kann dir eine zusätzliche Orientierung geben. Sie ersetzt aber nicht die individuelle Beobachtung deines Hundes.
Huhn – der vertraute Klassiker
Huhn ist eine bekannte und häufig gewählte Proteinquelle für Schonkost. Die Sorte eignet sich für Hunde, die Huhn gut vertragen und eine vertraute Fleischart bevorzugen. In der traditionellen Ernährungslehre wird Huhn eher den wärmenden und stärkenden Fleischarten zugeordnet. Huhn kann passen, wenn:
- dein Hund Huhn zuverlässig verträgt
- du eine vertraute Schonkost-Proteinquelle suchst
- keine Ausschlussfütterung gegen Geflügel erforderlich ist
Schwein – die besondere Alternative
Schwein ist eine interessante Alternative zu sehr häufig eingesetzten Fleischarten wie Huhn oder Rind. Viele Hunde kennen Schweinefleisch aus ihrem bisherigen Futter noch nicht oder nur in geringen Mengen. In der traditionellen Ernährungslehre wird Schwein eher als ausgleichend bis leicht kühlend eingeordnet.
Schwein kann passen, wenn:
- du eine Alternative zu Huhn oder Rind suchst
- dein Hund Schweinefleisch gut verträgt
- eine weniger alltägliche Proteinquelle gewünscht ist
- dein Hund nach traditioneller Einordnung eher zu Wärme und Unruhe neigt
Pferd – für besonders sensible Hunde
Pferd wird häufig gewählt, wenn gängige Fleischarten nicht gut vertragen werden oder eine klar abgegrenzte Proteinquelle benötigt wird. Es kann auch im Rahmen einer Ausschlussfütterung eingesetzt werden.
Pferd kann passen, wenn:
- häufig verwendete Fleischarten nicht infrage kommen
- du eine klar definierte Proteinquelle suchst
- eine Ausschlussfütterung geplant ist
- dein Hund Pferd erfahrungsgemäß gut verträgt
Bei einer konsequenten Ausschlussfütterung dürfen parallel keine anderen tierischen Proteinquellen über Leckerchen, Kauartikel, Nahrungsergänzungen oder Medikamente mit Geschmack aufgenommen werden.
Erst die Basis finden, dann gezielt ergänzen
Nicht jeder sensible Hund benötigt sofort ein umfangreiches Ergänzungsprogramm. Häufig ist es sinnvoller, zunächst eine klare Futterbasis zu wählen und anschließend genau zu beobachten:
- Wird die Mahlzeit gern gefressen?
- Bleibt der Kot gleichmäßig?
- Sind unverdaute Futterbestandteile sichtbar?
- Entstehen starke Blähungen?
- Wird ungewöhnlich viel Kot abgesetzt?
- Wirkt der Hund nach dem Fressen ruhig und zufrieden?
- Bleibt das Körpergewicht stabil?
Erst aus dieser Beobachtung ergibt sich, ob weitere Unterstützung sinnvoll ist.
Wann können Verdauungsenzyme sinnvoll sein?
Die Vitalkost enthält bereits die wesentlichen Zutaten für den ernährungsseitigen Einstieg in das Hildegards Regulationssystem. Zeigt sich jedoch, dass dein Hund die enthaltenen Nährstoffe nicht ausreichend aufschließt oder verwertet, können Verdauungsenzyme eine sinnvolle Ergänzung sein.
Hinweise auf eine eingeschränkte Futterverwertung können beispielsweise sein:
- sichtbare, unverdaute Bestandteile im Kot
- auffällig große Kotmengen
- wiederkehrende Blähungen
- sehr schnelle Kotabgabe nach dem Fressen
- wechselhafte Kotkonsistenz
- fehlende Gewichtszunahme trotz ausreichender Futtermenge
Enzyme werden nicht pauschal benötigt. Sie sollten immer dann eingesetzt werden, wenn sie zum tatsächlichen Bedarf des Hundes passen. Die Vitalkost bildet die Basis. Enzyme können bei Bedarf die Verarbeitung dieser Basis unterstützen.
So fütterst du Hildegards Vitalkost
In empfindlichen Phasen
Verteile die Tagesmenge möglichst auf mehrere kleinere Mahlzeiten. Drei bis vier kleinere Portionen werden von empfindlichen Hunden häufig besser angenommen als eine oder zwei sehr große Mahlzeiten. Füttere die Vitalkost zimmerwarm und nicht direkt aus dem Kühlschrank. Bei Bedarf kannst du etwas lauwarmes Wasser unterrühren. Auch eine zur gewählten Proteinquelle passende Knochenbrühe kann verwendet werden, wenn eine weichere Konsistenz oder eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme gewünscht ist. Beobachte deinen Hund und verändere möglichst nicht mehrere Bestandteile gleichzeitig. Nur so kannst du beurteilen, ob die gewählte Futterbasis tatsächlich passt.
Als längerfristige Menügrundlage
Hildegards Vitalkost ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Alleinfuttermittel. Wird sie als Hauptbestandteil der Tagesration gefüttert, muss die Gesamtration bedarfsgerecht ergänzt werden. Über unsere Futterberechnung erhältst du eine erste Orientierung. Bei sensiblen oder chronischen Fällen empfehlen wir eine individuelle Beratung.
Wie viel Vitalkost braucht mein Hund?
Als allgemeine Orientierung für ausgewachsene Hunde gelten:
- kleine Hunde: etwa 3–4 % des Körpergewichts pro Tag
- mittelgroße und große Hunde: etwa 2–3 % des Körpergewichts pro Tag
Die richtige Menge hängt unter anderem ab von: Alter, Aktivität, Stoffwechsel, Körperbau, Gesundheitszustand, Kastration, gewünschter Gewichtsentwicklung, weiteren Bestandteilen der Tagesration.
Die Prozentangaben sind daher ein Ausgangspunkt und kein starrer Wert. Welpen, Junghunde, trächtige oder säugende Hündinnen sowie Hunde mit besonderen Erkrankungen benötigen stets eine individuell berechnete Ration.
Kann ich zwischen den Sorten wechseln?
Bei einem grundsätzlich stabilen Hund ist ein Wechsel zwischen gut verträglichen Sorten möglich. Bei einem sehr sensiblen Hund empfehlen wir jedoch zunächst bei einer Sorte zu bleiben. So kannst du besser beurteilen, wie dein Hund auf die gewählte Proteinquelle und die gesamte Rezeptur reagiert. Bei einer Ausschlussfütterung solltest du nicht wechseln. In diesem Fall wird eine einzige, möglichst neue Proteinquelle konsequent über den vereinbarten Zeitraum gefüttert.
Hildegards Gedanken zur Vitalkost
Diese Vitalkost liegt Hildegard besonders am Herzen. Sie ist aus der langjährigen Arbeit mit Hunden entstanden, deren Verdauung durch gewöhnliche Fütterung schnell überfordert war. Viele dieser Hunde bekamen immer mehr Zusätze, wechselnde Futtersorten und ständig neue Empfehlungen. Trotzdem fehlte häufig das Wichtigste: eine klare Basis.
Hildegard wollte deshalb kein weiteres Futter entwickeln, das hauptsächlich aus Fleisch, Wasser und einem Bindemittel besteht. Jede Zutat sollte ihren eigenen Platz in der Rezeptur haben:
- Muskelfleisch als klare tierische Grundlage.
- Ausgewähltes Gemüse und gekochtes Obst als wertvolle Bestandteile der Mahlzeit.
- Flohsamenschalen für die natürliche Struktur.
- Hanf und traditionelle Kräuter als Teil ihrer eigenen Philosophie.
Ihre Erfahrung hat immer wieder gezeigt: Ein sensibler Hund braucht nicht automatisch kompliziertere Pläne und immer mehr Einzelprodukte. Manchmal braucht der Körper zuerst eine ehrliche, überschaubare Mahlzeit und ausreichend Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen.
Genau dafür steht Hildegards Vitalkost. Echte Zutaten. Klar deklariert. Ohne zugesetztes Wasser und ohne unnötigen Schnickschnack.
Hildegards Vitalkost sinnvoll ergänzen
Je nach Situation deines Hundes können ausgewählte Ergänzungen sinnvoll sein.
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Enzymkapseln: Wenn dein Hund sein Futter nicht ausreichend aufschließt oder unverdaute Bestandteile, große Kotmengen oder Blähungen zeigt, können Verdauungsenzyme gezielt ergänzt werden.
- Hildegards Knochenbrühe: Eine passende Knochenbrühe kann die Mahlzeit geschmacklich ergänzen und die Flüssigkeitsaufnahme erleichtern. Bei einer Ausschlussfütterung muss die tierische Grundlage der Knochenbrühe zur gewählten Fleischsorte passen.
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Darmstabil: Eine gezielte Ergänzung für akute Phasen mit weichem Kot.
Nicht jeder Hund benötigt alle Ergänzungen. Im Hildegards Regulationssystem wählen wir nur die Komponenten aus, die zur tatsächlichen Situation des Hundes passen.