Pferd – eine klare Proteinquelle für besonders sensible Hunde
Pferdefleisch hat sich in der Ernährung sensibler Hunde einen besonderen Platz erarbeitet. Das liegt nicht daran, dass Pferd grundsätzlich „besser“ oder automatisch hypoallergen wäre. Der Vorteil liegt häufig woanders: Pferd wurde und wird deutlich seltener gefüttert als beispielsweise Huhn oder Rind. Deshalb kann es eine interessante Proteinquelle sein, wenn ein Hund auf häufig verwendete Tierarten bereits reagiert hat oder eine gezielte Ausschlussfütterung geplant ist.
Entscheidend ist immer die individuelle Fütterungsgeschichte deines Hundes. Hat dein Hund Pferd bereits regelmäßig über Futter, Leckerchen oder Kauartikel aufgenommen, ist es für eine echte Ausschlussfütterung möglicherweise nicht mehr die erste Wahl.
Pferd in der traditionellen Ernährungslehre
In der traditionellen energetischen Ernährungslehre wird Pferdefleisch eher den kühlenden Fleischarten zugeordnet. Diese Einordnung kann eine zusätzliche Orientierung sein, beispielsweise bei Hunden, die Wärme schlecht vertragen oder eher warme Plätze meiden.
Sie ist jedoch kein Ersatz für die wichtigste Frage: Verträgt dein Hund diese Fleischart tatsächlich gut?
In Hildegards Regulationssystem steht deshalb die individuelle Reaktion des Hundes immer vor einer rein theoretischen Einordnung.
Die Futterbasis in Hildegards Regulationssystem
Gerade bei einem sensiblen Hund beginnen wir nicht mit immer mehr Pulvern, Kräutermischungen und ständig wechselnden Ergänzungen. Zuerst müssen wir eine Basis finden. Eine Futtergrundlage, bei der du nachvollziehen kannst, was tatsächlich im Napf landet und wie dein Hund darauf reagiert.
Hildegards Vitalkost Pferd ist genau für diesen Einstieg gedacht. Die Rezeptur kombiniert eine klar definierte tierische Proteinquelle mit ausgewählten pflanzlichen Bestandteilen und traditionellen Hildegard-Kräutern. So entsteht eine Futterbasis, auf der wir weiterarbeiten können. Nicht jeder Hund benötigt anschließend ein umfangreiches Ergänzungsprogramm. Erst die Beobachtung zeigt, ob beispielsweise Verdauungsenzyme oder weitere Komponenten sinnvoll sind.
Für welche Hunde kann die Vitalkost Pferd passen?
Die Sorte Pferd kann besonders interessant sein:
- wenn häufig gefütterte Fleischarten nicht gut vertragen werden
- wenn eine klar definierte tierische Proteinquelle gewünscht ist
- bei sensibler oder wechselhafter Verdauung
- für eine gezielt aufgebaute Ausschlussfütterung
- nach sehr komplexen oder häufig wechselnden Futterplänen
- als Grundlage einer individuell zusammengestellten Ration
- wenn zunächst wieder Ruhe und Übersicht in die Fütterung kommen sollen
Bei länger anhaltendem Durchfall, Blut im Kot, wiederholtem Erbrechen, Schmerzen, Fieber oder deutlicher Apathie sollte dein Hund tierärztlich untersucht werden.
Pferd bei einer Ausschlussfütterung
Pferdefleisch wird häufig im Rahmen einer Ausschlussfütterung eingesetzt. Dabei ist jedoch wichtig: Entscheidend ist nicht, dass Pferd allgemein als „Allergikerfleisch“ gilt. Entscheidend ist, ob dein Hund diese Proteinquelle bislang noch nicht oder nur sehr selten bekommen hat. Während einer konsequenten Ausschlussfütterung solltest du deshalb auch auf versteckte andere tierische Proteinquellen achten.
Dazu gehören beispielsweise:
- Leckerchen
- Kauartikel
- Zahnpflegeprodukte
- Kapselhüllen oder Ergänzungsfuttermittel mit tierischen Bestandteilen
- Medikamente oder Pasten mit Fleischgeschmack
- Brühen anderer Tierarten
Je klarer die Fütterung in dieser Phase bleibt, desto besser lässt sich beurteilen, wie dein Hund auf die gewählte Proteinquelle reagiert.
Erst beobachten, dann gezielt ergänzen
Beginne mit einer möglichst klaren Futterbasis und beobachte deinen Hund:
- Wie wird das Futter angenommen?
- Bleibt die Kotkonsistenz gleichmäßig?
- Wie groß ist die Kotmenge?
- Sind unverdaute Bestandteile sichtbar?
- Entstehen Blähungen?
- Wie wirkt dein Hund nach dem Fressen?
- Bleibt sein Gewicht stabil?
Zeigen sich beispielsweise unverdaute Bestandteile, auffällig große Kotmengen oder wiederkehrende Blähungen, können Verdauungsenzyme als nächste Stufe sinnvoll sein. Die Vitalkost bildet die Basis. Ergänzt wird nur das, was der einzelne Hund tatsächlich benötigt.
So fütterst du Hildegards Vitalkost Pferd
In empfindlichen Phasen kann es sinnvoll sein, die Tagesmenge auf mehrere kleinere Mahlzeiten zu verteilen. Füttere die Vitalkost möglichst zimmerwarm und nicht direkt aus dem Kühlschrank.
Bei der derzeitigen Charge kannst du die abgesetzte Flüssigkeit einfach wieder unter das Fleisch-Gemüse-Gemisch rühren und vollständig mitfüttern.
Verändere bei einem sensiblen Hund möglichst nicht mehrere Bestandteile gleichzeitig. Nur so kannst du nachvollziehen, ob die gewählte Futterbasis tatsächlich passt.
Als allgemeine Orientierung für ausgewachsene Hunde gelten:
- kleine Hunde: etwa 3–4 % des Körpergewichts pro Tag
- mittelgroße und große Hunde: etwa 2–3 % des Körpergewichts pro Tag
Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem von Alter, Aktivität, Körperbau, Stoffwechsel und Gesundheitszustand ab.
Wichtig bei längerfristiger Fütterung
Hildegards Vitalkost Pferd ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Alleinfuttermittel. Wird sie als Hauptbestandteil der Tagesration gefüttert, muss die Gesamtration bedarfsgerecht ergänzt werden. Dazu gehört insbesondere eine geeignete Calcium- und Mineralstoffquelle. Je nach individueller Ration können außerdem ein passendes Öl und weitere Komponenten erforderlich sein. Über unsere Futterberechnung erhältst du eine erste Orientierung.
Zusammensetzung: 52 % Muskelfleisch vom Pferd, 37,5 % Gemüse (Zucchini, Brokkoli, Kürbis), 6,5 % Obst (Birne, Apfel), Hanfpulver, Flohsamenschalen, Gewürzmischung
Analytische Bestandteile: Rohprotein 15,3 %, Rohfett 1,2 %, Rohasche 1,2 %, Rohfaser 1,2 %, Feuchtigkeit 77,6 %, Phosphor: 0,17 %
Eine ausreichende Wasseraufnahme ist wichtig für Mensch und Tier. Gerade wenn dein Hund unter Bauchschmerzen, Darmgeräuschen und Übelkeit leidet, ist Trinken äußerst wichtig. Stelle deinem besten Kumpel immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung.
Bitte kühl, trocken und frostfrei aufbewahren und vor dem Verfallsdatum verbrauchen.